Zazadin-Han

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Anfahrt

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Die Karawanserei Zazadin-Han (N38,00397/E032,67771) liegt etwa 22 Kilometer nördöstlich des Stadtzentrums von Konya in der Nähe der türkischen Ortschaft Tömek (N38,02455/E032,67978). Von Konya aus führen 2 Autobahnen in nordöstliche Richtung. An der Straße D715 nach Cihanbeyli, findet sich etwa 17 km nachdem man das Stadtgebiet von Konya verlassen hat, ein Abzweig (N38,03065/E032,64075) nach Rechts zur Ortschaft Tömek. Oder an der Straße D300 Richtung Aksaray auch etwa 17 km außerhalb von Konya ein Abzweig (N37,97123/E032,69331) nach Links auch mit der Ortschaft Tömek ausgeschildert. Bei beiden Abzweigen führt eine gut befahrbare Nebenstraße nach etwa 5 km direkt bis vor die Karawanserei.

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Örtlichkeit

Örtlichkeit

Die Karawanserei liegt nordöstlich von Konya auf 'freiem Feld' in der Nähe der türkischen Ortschaft Tömek direkt an eine gut befahrbaren Nebenstraße, die die Landstraßen D715 und D300 miteinander verbindet. Das Gebäude ist mit einem normalen PKW einfach zu erreichen. Die Karawanserei liegt in einem umfriedeten aber immer zugänglichen Grundstück, auf dem auch immer ein Parkplatz zu finden ist. Die Karawanserei wird von einem Wärter betreut; es ist aber z.Zt. kein Eintrittspreis zu bezahlen.

Geschichte

Geschichte

Bauinschriften bestätigen den Bau der Karawanserei Zazadin-Han von 1235 bis 1237 in den letzten Regierungsjahren von Alaeddin Keykubad I. Sie diente dem Schutz von Reisenden auf dem Weg von Kanya nach Aksaray. Sie gehört zu den wenigen anatolischen Karawansereien, bei denen die Hauptstore nicht in einer Achse hintereinander konstruiert sind. Vielmehr weist das Eingangsportal vom Innenhof zur geschlossenen Halle nach Osten während das Hauptportal des Gebäudes nach Süden zeigt.

Besichtigung

Besichtigung

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Beim Bau der Karawanserei Zazadin-Han wurden an vielen Stellen Spolien verbaut, die von einer ehemals in der Nähe gelegenen byzantinisch/christliche Kirche stammen. Insbesonders an den Außenmauern sind somit viele solcher Bruchstücke zu entdecken, die mit Reliefs, Ornamenten und Emblemen, Kreuzsymbolen und sogar griechischen Inschriften verziert sind. Ein Rundgang außen um die Karawanserei kann sich also lohnen.

Auch im Innern sind einige, allerdings weniger, dieser Spolien zu finden.

Die Karawanserei Zazadin-Han wurde in den Jahren 2007/08 restauriert und renoviert. Dabei wurde auch ein besonderes Architekturmerkmal des Gebäudes berücksichtigt. An vielen Stellen, insbesonders an den Portalen, wurden abwechselnd zweifarbige Steine verwendet, sodass sich ein ansprechendes Farbmuster ergibt.

Von der Südseite aus betritt man zunächst den über 1600 m2 großen Innenhof der Karawanserei. Auffällig ist hier, dass von einer rechteckigen bzw. rechtwinkeligen Bauweise abgewichen wurde. Der etwas unsymmetrische Charakter wird noch durch die einseitig an der Nordostseite des Innenhofes eingebauten offenen Gewölbezellen verstärkt.

Auch die geschlossene Halle, deren Grundfläche über 600 m2 umfasst, wurde restauriert und man kann sich einen guten Eindruck von der Größe des Gebäudes verschaffen. Einzig die Steinkuppel im Zentrum konnte nur mit einem Plastik-Dom ausgestattet werden.

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