Obruk-Han

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Anfahrt

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Die Karawanserei Obruk-Han (N38,17431/E033,18330) liegt in der Nähe der türkischen Ortschaft Obruk Bucağı, die von der Verbindungsstraße D300 von Konya nach Aksaray über eine Nebenstraße einfach zu erreichen ist. Etwa 68 km von Konya bzw. 75 km von Aksaray entfernt, findet sich im Ort Kızören ein Abzweig (N38,14074/E033,17595) nach Norden zur Ortschaft Obruk. Nach weiteren 4 km Fahrt auf einer gut befahrbaren Nebenstraße trifft man auf der rechten Seite auf die Karawanserei mit einem vorgelagerten kleinen Parkplatz.

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Örtlichkeit

Örtlichkeit

Die Karawanserei Obruk-Han liegt südlich des Ortes Obruk Bucağı und direkt westlich an den sehr steilen Ufern des etwa 30 Meter tiefen Kratersees Obruk. Die Karawanserei ist ausgeschildert und auf guten Wegen mit einem normalen Auto einfach zu erreichen. Direkt vor der Karawanserei kann man einen kostenfreien Parkplatz benutzt. Die Karawanserei wird von einem Wärter betreut, der auch einen Eintrittspreis für das Innere des Gebäudes von z.Zt. 5 TL verlangt. Das Zugang zum Kratersee ist kostenfrei.

Geschichte

Geschichte

Die Karawanserei Obruk-Han wurde zwischen 1230 und 1250 erbaut. Eine genauere Datierung ist nicht möglich, da eine Bauinschrift noch nicht (wieder)gefunden wurde. Das Gebäude wurde somit entweder in der Regierungszeit von Izzeddin Keykavus I (1211-20) oder Kılıçarslan IV (1249-1265) erbaut. Obruk-Han, das seinen Namen vom direkt östlich gelegenen Kratersee ableitet, war eine recht große Karawanserei, die die Schutzfunktion von Zazadin-Han im Westen und Sultan-Han etwas weiter im Osten für Reisende auf dem Weg von Antalya nach Konya ergänzte. Die Karawanserei ist verfallen und die Gewölbe der geschlossenen Halle und der Zellen in Vorhof sind teilweise eingestürzt, aber seit 2007 wird das Gebäude wieder in kleineren Etappen restauriert und renoviert.

Besichtigung

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Zur Besichtigung kann man ganz um die Karawanserei herumlaufen und dort die verbauten, teils interessanten Spolien betrachten. Auch der östlich gelegene Kratersee mit seinen steilen Ufern und dem intensiv gefärbten Wasser ist sehenswert. Mit Erlaubnis des Wärters kann man dann auch das Innere der Karawanserei besuchen. Auch hier befinden sich teilweise sehr interessante verbaute Spolien, die wohl von einer byzantinisch/christlichen Kirche stammen. Kreuzsymbole, Ornamente und ganze Tür/Fenster-Einfassungen sind hier zu finden. Es gibt auch (Grab)Steine mit gut erhaltenen griechischen Inschriften. Das Gebäude wird z.Zt. restauriert und renoviert, sodass man unter einigen Baugerüsten hindurch und über einiges Baumaterial hinüber klettern muss. Mit ein wenig Vorsicht ist aber auch das problemlos möglich.

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